Arganöl: Das Gold unter den Ölen

22. Juli 2013 | Von | Kategorie: Ernährung

Das klassische Arganöl wird den Kernen/Mandeln der ungefähr pflaumengroßen Arganfrucht abgerungen, indem diese in Handarbeit mithilfe einer traditionellen Steinmühle ausgepresst werden. Da sich der Arganbaum mit spitzen Dornen schützt und er unter Naturschutz steht, müssen die Früchte der Arganie von den Berberfrauen per Hand vom Boden aufgesammelt werden. Lediglich die Ziegen der Berber schaffen es, in die Arganien zu klettern und Früchte wie auch Blätter zu fressen. Die Argannüsse sind für Menschen in der ursprünglichen Art jedoch ungenießbar.

Reines Arganöl schützt nachweislich den menschlichen Organismus

Das reine Öl der Arganie besteht zu etwa 80 Prozent aus lebenswichtigen ungesättigten Fettsäuren (zum Beispiel Oleinsäure und Linolsäure), einer Art des Vitamin E (Tocopherole) sowie einer intensiven Konzentration von Sterinen (biochemische Naturstoffe). Der Anteil der schützenden Antioxidantien ist zudem im Arganöl wesentlich höher als in anderen klassischen Pflanzenölen.

Das Arganöl als ideales reines Pflegemittel

Die einzigartige Pflegewirkung des Arganöls auf Haut und Haare ist aufgrund der wertvollen Ingredienzien deutlich zu spüren. Sprödes und stumpfes Haar bekommt wieder seinen ursprünglichen Glanz, wenn es regelmäßig mit dem Öl der Arganie eingerieben wird. Selbst krauses Haar lässt sich wesentlich leichter frisieren und behält seine geschmeidige Struktur. Mit einer gelegentlichen nächtlichen Haarkur, wobei das Haar vollkommen mit Arganöl befeuchtet wird und es unter einer Folie samt Handtuch über Nacht einwirkt, kann zudem Spliss und Haarbruch nachhaltig entgegengewirkt werden.

Die Anwendung des Arganöls bei empfindlicher sowie trockener Haut kann Fältchen nachweislich mildern. Bei Hautunreinheiten wie Akne oder Hauterkrankungen wie beispielsweise Schuppenflechte und Neurodermitis wirkt Arganöl desinfizierend und entzündungshemmend. Die Haut wird wieder geschmeidig und der Juckreiz kann wesentlich gelindert werden. Die gleiche Wirkungsweise zeigt sich bei Narbengewebe und als Vorbeugung vor Schwangerschaftsstreifen.

Gesunde Ernährung kann sehr einfach sein

Die Berber Marokkos verwenden Arganöl bereits seit jeher als hochwirksames Lebensmittel. Das Arganöl für den kulinarischen Bereich wird aus Kernen/Mandeln gewonnen, welche vorher über offenem Feuer geröstet werden. Der daraus resultierende nussähnliche Geschmack verleiht etlichen Speisen kurz vor dem Servieren ein faszinierendes Aroma, welches die jeweiligen Speisen in ihrem eigentlichen Geschmack unterstützt.

Arganöl kann auch zum allgemeinen Wohlbefinden sowie zur Vorbeugung vor diversen Erkrankungen pur oder mit einigen Tropfen Honig gemischt eingenommen werden. Pro Tag reichen drei Teelöffel aus um den Körper mit den dringend benötigten Nährstoffen zu versorgen, die der Organismus nicht selbst herstellen kann. Das native Arganöl, das aus der ersten Kaltpressung stammt, besitzt ein mildes Aroma, wobei die Inhaltsstoffe jedoch gleich bleiben und wird meistens als Pflegemittel genutzt.

Gesundes Essen ist mindestens so wichtig wie die gezielte Pflege von Haaren und Haut. Wer seine Nahrungsmittel durch kostbares Arganöl verfeinert, hat die Chance sich bereits mit sehr geringem Aufwand gesund zu erhalten und steigert das Wohlbefinden seines Körpers mit äußerst geringem Einsatz.



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Über den Autor dieses Artikels: Lukas Müller

Lukas Müller ist Redakteur des Gesundheitsmagazins "HealthTimes Online". Seine Aufgabe besteht darin, neue gesundheitsfördernde Produkte ausfindig zu machen, sie zu untersuchen und das Ergebnis anschließend der Redaktion zu präsentieren.

Ein Kommentar auf "Arganöl: Das Gold unter den Ölen"

  1. arganoel360 sagt:

    Danke Lukas für diesen tollen Artikel. Schau mal auch bei mir vorbei, hab eine komplette Seite über Arganöl gemacht. LG Ameer

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